Öffentliche Auslegung Bebauungsplan Nr. 29 der Gemeinde Moorrege

15. April 2014

Bekanntmachung des Amtes Moorrege zum Bebauungsplan Nr. 29 der Gemeinde Moorrege für das Gebiet westlich der Klinkerstraße zwischen der Kastanienallee und dem Neubaugebiet Op de Wisch

Öffentliche Auslegung gemäß § 3 Absatz 2 Baugesetzbuch

Der von der Gemeindevertretung in der Sitzung am 09.04.2014 gebilligte und zur Auslegung bestimmte Entwurf des Bebauungsplanes Nr. 29 der Gemeinde Moorrege für das Gebiet westlich der Klinkerstraße zwischen der Kastanienallee und dem Neubaugebiet Op de Wisch und die Begründung mit Umweltbericht hierzu sowie die zu dieser Planung bereits vorliegenden umweltbezogenen Stellungnahmen von Behörden und sonstigen Trägern öffentlicher Belange liegen vom 25.04.2014 bis 26.05.2014 in der Amtsverwaltung Moorrege, Amtsstraße 12, 25436 Moorrege in dem Flur des Fachteams 5 -Planen und Bauen-, 1. Obergeschoss, während folgender Zeiten (Montag-Freitag 8.00-12.00 Uhr sowie zusätzlich montags 14.00-18.00 Uhr) öffentlich aus.

Es liegen folgende umweltbezogene Unterlagen zur Einsichtnahme vor:

  1. Umweltbericht zur Planung; er ist Teil der Begründung.
  2. die eingegangenen Stellungnahmen (Kreis Pinneberg; Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume; azv Südholstein; Wasserverband Pinnau-Bilsbek-Gronau; Sielverband Moorrege-Klevendeich; Landwirtschaftskammer; Gewässer- und Landschaftsverband im Kreis Pinneberg;)
  3. Baugrunderkundung und -beurteilung

Hinsichtlich der Umweltbelange wurden in Bezug auf die geplante Entwicklung von Wohnbauflächen insbesondere die Auswirkungen auf den Menschen, auf Tier- und Pflanzenarten und Lebensräume, auf Boden und Wasser, auf Klima und Luft, auf Kultur- und Sachgüter und das Landschaftsbild geprüft.

Umweltbezogene Informationen zum Schutzgut Mensch

  • finden sich in [1] und [2] (Kreis Pinneberg; Landwirtschaftskammer; Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume)
  • es werden Aussagen getroffen bzw. Hinweise gegeben zu Wohnumfeld, Naherholungsfunktion, Auswirkungen durch Emissionen wie Lärm und Geruch, evtl. erforderliche Bodenuntersuchungen.

Umweltbezogene Informationen zum Schutzgut Arten und Lebensräume

  • finden sich in [1]
  • es werden Aussagen getroffen bzw. Hinweise gegeben zu Biotoptypen; Lebensraumpotenzial für Brutvögel, Fledermäuse und Amphibien; Auswirkungen durch Lebensraumverlust; Artenschutz; Maßnahmen zur Vermeidung und Verminderung erheblicher Beeinträchtigungen.

Umweltbezogene Informationen zu den Schutzgütern Boden und Wasser

  • finden sich in [1] und [2] (Kreis Pinneberg, azv Südholstein; Wasserverband Pinnau-Bilsbek-Gronau;)
  • es werden Aussagen getroffen bzw. Hinweise gegeben zu Bodentypen und -funktionen; Flächeninanspruchnahme; Grundwasser; vorhandene Oberflächengewässer; Regenwasserrückhaltung; Auswirkungen durch Bodenversiegelung; Maßnahmen zur Vermeidung und Verminderung erheblicher Beeinträchtigungen.

Umweltbezogene Informationen zu den Schutzgütern Klima und Luft

  • finden sich in [1] und [2] (Kreis Pinneberg, Landwirtschaftskammer)
  • es werden Aussagen getroffen bzw. Hinweise gegeben zu Siedlungsflächen; Lokalklima; Luftqualität; Emissionsquellen; Auswirkungen durch Siedlungsentwicklung.

Umweltbezogene Informationen zum Schutzgut Kultur- und Sachgüter

  • finden sich in [1]
  • es werden Aussagen getroffen bzw. Hinweise gegeben zu Nichtvorhandensein, Verhalten bei Funden.

Umweltbezogene Informationen zum Schutzgut Landschaftsbild

  • finden sich in [1]
  • es werden Aussagen getroffen bzw. Hinweise gegeben zu Flächeninanspruchnahme; Ortsrandgestaltung und Übergang zur offenen Landschaft; Immissionen; Auswirkungen durch visuelle Veränderungen; Maßnahmen zur Vermeidung und Verminderung erheblicher Beeinträchtigungen.

Während dieser Auslegungsfrist können alle an der Planung Interessierten die Planunterlagen einsehen sowie Stellungnahmen hierzu schriftlich oder während der Dienststunden zur Niederschrift abgeben.

Nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen können bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan Nr. 29 unberücksichtigt bleiben, wenn die Gemeinde den Inhalt nicht kannte und nicht hätte kennen müssen und deren Inhalt für die Rechtmäßigkeit der Satzung nicht von Bedeutung ist. Einwendungen, die im Rahmen der Auslegung nicht oder verspätet geltend gemacht werden, aber hätten fristgerecht geltend gemacht werden können, machen einen Normenkontrollantrag nach § 47 VwGO unzulässig.

Die Bekanntmachung ist mit Ablauf des Tages bewirkt, an dem sie im Internet verfügbar ist.

Moorrege, den 16.04.2014

Amt Moorrege
Der Amtsvorsteher
gez. Rißler