Öffentliche Auslegung des Entwurfs für den Bebauungsplan Nr. 27 -Bargstücken-

23. März 2016

Der von der Gemeindevertretung in der Sitzung am 22.03.2016 gebilligte und zur Auslegung bestimmte Entwurf für den Bebauungsplan Nr. 27 -Bargstücken- für das Gebiet nördlich der Straße Op de Lohe, westlich und östlich der Straße Bargstücken und südlich der vorhandenen landwirtschaftlichen Betriebe Bargstücken sowie die dazugehörige Begründung liegen

vom 04.04.16 bis 04.05.16

in der Amtsverwaltung Moorrege, auf dem Flur des Fachteams Planen und Bauen, 1. OG, (Ansprechpartner im Zimmer 110), Amtsstraße 12, 25436 Moorrege während folgender Zeiten öffentlich aus:

Montags bis Freitags von 08.00 – 12.00 Uhr
Montags zusätzlich von 14.00 – 18.00 Uhr

Folgende umweltrelevante Informationen sind verfügbar:

  • Umweltbericht zur Planung, er ist gesonderter Teil der Begründung und enthält u.a. eine faunistische Potentialanalyse, einen artenschutzrechtlichen Fachbeitrag und eine Bilanzierung der Eingriffe in Natur und Landschaft sowie die Darstellung der Kompensationsmaßnahmen (Büro TGP aus Lübeck)
  • Schalltechnische Untersuchung (Büro Lairm Consult aus Bargteheide)
  • die Stellungnahmen zum Geruch der Landwirtschaftskammer aus 2011 und 2015
  • Landschaftsplan der Gemeinde Appen inklusive vorgesehener 4. Änderung für diese Planung
  • Die eingegangenen Stellungnahmen aus der frühzeitigen Behördenbeteiligung gem. § 4 Abs. 1 Baugesetzbuch

In Gutachten, Stellungnahmen sowie im Umweltbericht und Landschaftsplan befinden sich umweltrelevante Informationen zu den Themenfeldern:

Umweltbezogene Informationen zum Schutzgut Mensch
Es werden Aussagen getroffen bzw. Hinweise gegeben zu Lärm, Verkehr, Geruch, landwirtschaftliche und andere Immissionen.
Umweltbezogene Informationen zum Schutzgut Tiere
Es werden Aussagen getroffen zum Lebensraumpotenzial des Plangebietes für Brut-, Rast- und Zugvögel, für Fledermäuse, zu Auswirkungen durch Lebensraumverlust, zur Bewertung von Störwirkungen, Kompensationsmaßnahmen sowie zu Belangen des Artenschutzes.
Umweltbezogene Informationen zum Schutzgut Pflanzen
Es werden Aussagen getroffen bzw. Hinweise gegeben zur potenziell natürlichen Vegetation, zu den vorhandenen Biotoptypen, Knicks und Bäumen sowie anderen Gehölzen, zu gesetzlich geschützten Biotopen sowie zu Beeinträchtigungen durch den Vollzug der Planung und deren Vermeidung, Minimierung bzw. Kompensation.
Umweltbezogene Informationen zu den Schutzgütern Boden und Wasser
Es werden Aussagen getroffen bzw. Hinweise gegeben zu dem im Plangebiet anstehenden Boden und dessen naturschutzfachliche Bedeutung, zur Wahrscheinlichkeit von Bodenverunreinigungen, zu den Auswirkungen der geplanten Bebauung auf den Boden sowie auf den Abfluss von Niederschlagswasser.
Umweltbezogene Informationen zu den Schutzgütern Klima und Luft
Es werden Aussagen getroffen bzw. Hinweise gegeben zu landwirtschaftlichen Immissionen und Auswirkungen auf örtliche Klimaverhältnisse
Umweltbezogene Informationen zum Schutzgut Kultur- und Sachgüter
Es werden Aussagen getroffen bzw. Hinweise gegeben zu möglichen archäologischen Funden.
Umweltbezogene Informationen zum Schutzqut Landschaftsbild
Es werden Aussagen getroffen zur Qualität des vorhandenen Landschaftsbildes und die zu erwartenden Beeinträchtigungen durch die geplante Bebauung.

Der vorgesehene Geltungsbereich ist in dem herunterladbaren Lageplänen kenntlich gemacht.

Während der Auslegungsfrist können alle an der Planung Interessierten die Planunterlagen und umweltbezogene Stellungnahmen einsehen sowie Stellungnahmen hierzu schriftlich oder während der Dienststunden zur Niederschrift abgeben. Nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen können bei der Beschlussfassung über die Satzung unberücksichtigt bleiben, wenn die Gemeinde den Inhalt nicht kannte und nicht hätte kennen müssen und deren Inhalt für die Rechtmäßigkeit der Satzung nicht von Bedeutung ist.
Einwendungen, die im Rahmen der Auslegung nicht oder verspätet geltend gemacht werden, aber hätten fristgerecht geltend gemacht werden können, machen einen Normenkontrollantrag nach § 47 VwGO unzulässig.

Moorrege, den 23.03.2016
Amt Moorrege
Der Amtsdirektor