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Über die Gemeinde

Zahlen und Daten

Appen…

  • liegt im südwestlichen Teil des Kreises Pinneberg unmittelbar westlich der Kreisstadt Pinneberg an der Landesstraße 106 von Pinneberg Richtung Moorrege/Uetersen
  • gliedert sich in die Teile Ort Appen, Ortsteil Appen-Etz und Ortsteil Appen-Unterglinde sowie die Sondereinrichtungen Schäferhof und Marseille-Kaserne (Unteroffiziersschule der Luftwaffe)
  • hat mehr als 4.800 Einwohner, davon 3.600 im Ort Appen, 700 im Ortsteil Appen-Etz und 500 im Ortsteil Appen-Unterglinde
  • ist 2.029 ha groß und damit fast so groß wie die Kreisstadt Pinneberg mit 2.154 ha, in der 39.000 Einwohner leben
  • befindet sich im größten geschlossenen Baumschulengebiet der Welt
  • hat eine dreizügige Grundschule und alle anderen Schularten in unmittelbarer Nähe (Pinneberg, Moorrege)
  • hat ein sehenswertes Bürgerhaus
  • ist Partnergemeinde von Polegate/England
  • hat seit 1992 wieder Störche, aber nur noch wenige Bauernhöfe
  • hat seit 1995 zusammen mit der Nachbargemeinde Heist ein 150 ha großes Naturschutzgebiet, das "Tävsmoor"
  • hat seit 1999 einen "Golfplatz für alle" (Weidenhof)
  • hat ein jährliches Haushaltsvolumen von fast 7 Millionen Euro im Verwaltungs- und fast 1.300.000 Euro im Vermögenshaushalt
  • plant für die Zukunft die Ausweisung weiterer Wohnbau- und Gewerbeflächen, vorrangig für Appener Bürgerinnen und Bürger und für Appener Betriebe
  • hat aufgrund von Kiesausbeutungen mehrere Altlasten, von denen die Reststoffdeponie Schäferhof mit einer Höhe von 30 Metern schon von weitem sichtbar ist
  • hat einen Teil des zivilen Flugplatzes Heist im Gemeindegebiet
  • gehört seit dem 01. Juli 2006 dem Amt an

Geschichtliche Entwicklung

Appen ist urkundlich erstmals in einer Schenkungsurkunde des Ritters Heinrich von Barmstede vom 19. September 1269 erwähnt. Viele früh- und vorgeschichtliche Funde beweisen aber, dass der Raum Appen schon wesentlich früher besiedelt war. Die Appener Schule wird zuerst am 13. Juni 1725, die Etzer Schule erstmalig 1752 in einer Urkunde erwähnt.

Von Unterglinde ist bekannt, dass es bereits vor 1780 zu Appen gehörte. Außer einigen Bauerngehöften und einer Gastwirtschaft bestand dort eine Ziegelei, die bis 1938 in Betrieb war. Das Gelände des Schäferhofes stellt alte Pinneberger Schlossländereien dar, die gutsmäßig verwaltet wurden. Appen hat in alten Zeiten vor allem durch den Ochsentrieb von Uetersen nach Schenefeld und Hamburg an Bedeutung gewonnen.

Durch den 1936 gerichteten Fliegerhorst - jetziger Name: Jürgen-Schumann-Kaserne - trat ein Wandel in der bis dahin vorwiegend landwirtschaftlich orientierten Struktur der Gemeinde ein.

In den letzten Jahren hat Appen sich zunehmend zu einer attraktiven und aufstrebenden Wohngemeinde entwickelt.

Chronik der Gemeinde Appen

Bauliche Entwicklung

Die Gemeinde Appen war ursprünglich mit wenigen Ausnahmen (z.B. Ziegelei in Unterglinde, Mühle in Appen und ortsgebundene Handwerks- und Handelsbetriebe) rein bäuerlich strukturiert. Seit etwa der letzten Jahrhundertwende vollzog sich in den einzelnen Ortsteilen eine unterschiedliche bauliche Entwicklung und damit verbunden ein allgemeiner Strukturwandel. Größere nach außen führenden ortsbaulichen Erweiterungen vollzogen sich insbesondere nach dem letzten Krieg und verstärkt seit Mitte der 60er Jahre zur Abrundung der vorhandenen Bebauungen.

Appen erstreckt sich über drei Ortsteile.

Der alte Ortsteil an der Hauptstraße wird gemischt genutzt, neben Wohnungen gibt es land- und forstwirtschaftliche Betriebe, Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe sowie Kleinbetriebe. Eingegrenzt wird dieser Ortsteil nach Osten und Nordosten sowie im Westen durch Siedlungsbereiche, die fast ausschließlich mit Wohngebäuden besetzt sind. Südöstlich der Ortslage ist in den letzten Jahren mit der Ansiedlung von Gewerbebetrieben begonnen worden.

Der Ortsteil Appen-Etz, früher ein rein landwirtschaftlich geprägter Ortsteil mit einigen Schankwirtschaften, hat in den letzten Jahren, beginnend mit dem Bau einer größeren Nebenerwerbssiedlung am westlichen Ortsteilrand, einen nicht unerheblichen Strukturwandel erfahren. Drei zusammenhängende Siedlungskomplexe Appener Straße/Wedeler Chaussee, Rissener Weg/Wedeler Chaussee/Heideweg und Dorfstraße/Siedlungsweg/Voßbarg prägen heute diesen Ortsteil.

Appen-Unterglinde, früher ebenfalls fast rein bäuerlich geprägter Ortsteil mit einer Ziegelei, hat lange seinen ursprünglichen Charakter erhalten können. Erst in den letzten 20 Jahren hat die Wohnfunktion hier erheblich mit der Ausweisung und Bebauung der Gebiete An den Teichen, Unterglinder Weg und Ziegeleiweg an Bedeutung gewonnen.

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